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eMotion

08.04.2010

Bewährte Elektrotechnik, Erfahrung und System Know-how in der AC- und DC-Technologie. Linde Hydraulics erweitert das Systemangebot um elektrische Antriebe

Dass ein Hersteller von Antriebssystemen Prototypen und Testfahrzeuge baut, bevor er dem Markt ein ganz neues Antriebsprogramm vorstellt, ist üblich. Ungewöhnlich hingegen ist es, wenn er bei der Premiere eines solchen Angebotes auf den erfolgreichen Einsatz von 3,5 Millionen Antrieben dieser Art verweisen kann.

Millionenfach bewährt und doch neu auf dem Markt: Linde Hydraulics bietet erstmals die elektrischen Antriebssysteme, die in den Marken Linde, STILL und OM erfolgreich eingesetzt werden, auch Herstellern mobiler Arbeitsmaschinen an. Im Bild ein 22 kW-Drehstrommotor mit integriertem Geschwindigkeits- und Temperatursensor.

Bei den elektrischen Antriebssystemen, die Linde Hydraulics nun erstmals vorstellt, erklärt sich die hohe Anzahl aus der Entwicklung und Produktion für das eigene Haus: 3,5 Millionen Flurförderzeuge der Marken Linde, STILL und OM sind mit Gleichstrom- und Drehstrom-Elektroantrieben unterwegs. Nun steht die gesamte Entwicklungs- und Fertigungskompetenz in diesem Geschäftsfeld auch anderen Herstellern von mobilen Arbeitsmaschinen offen. Auf der bauma 2010 wird dieses Angebot erstmals vorgestellt.

Linde Hydraulics kann auf ein Produktprogramm an elektrischen Antrieben verweisen, das beeindruckend ist. Es stehen AC- und DC-Motoren mit Leistungen von 0,5 bis 30 kW für Spannungen von 24 bis 80 V zur Verfügung. Auch komplette Antriebsachsen, Fahr- und Pumpenantriebe sowie Servoantriebe, Leistungsmodule und Steuereinheiten gehören zu diesem Angebot, aus dem sich komplette Antriebssysteme konfigurieren lassen.

Alle Komponenten sind „tried and tested“ im anspruchsvollen Anwendungsbereich der Flurförderzeuge und Lagertechnikgeräte mit häufigem Anfahren und Abbremsen, Reversieren und Mehrschichtbetrieb.

Das neue Angebot von Linde Hydraulics, das die Bezeichnung „eMotion“ trägt, wendet sich unter anderem an Hersteller, die vorhandene verbrennungsmotorische Antriebe durch Elektroantriebe ersetzen möchten. Hier bringt Linde Hydraulics umfassende Erfahrungen mit – und für den Kunden ergibt sich der Vorteil, dass auch umfangreiches Know-how bei der Auslegung und steuerungstechnischen Verknüpfung von Elektroantrieben und Hydraulik vorhanden ist.

Hohe Integration auf engstem Raum bietet ein Servoantrieb mit 500 W-Elektromotor, Getriebe, Geschwindigkeits- und Positionssensor sowie elektronischer Steuerung und Leistungsmodul.

Eine andere Zielgruppe für „eMotion“ sind die Hersteller von mobilen Arbeitsmaschinen wie z.B. Hubarbeitsbühnen, bei denen elektrische und hydraulische Fahr- und Arbeitsfunktionen zu koordinieren sind. In vielen Fällen gibt es hier deutliches Optimierungspotenzial, das Linde Hydraulics gemeinsam mit den Kunden erschließen will.

Linde Hydraulics sieht in „eMotion“ ein interessantes Wachstumsfeld und in elektromotorischen Nebenantrieben und Fahrantrieben eine sinnvolle Ergänzung zum angestammten Kerngeschäftsfeld der Hochdruckhydraulik. Ein wesentlicher Grund dafür, die Kompetenz in der elektrischen Antriebstechnik nun auch externen Kunden anzubieten, ist das Ziel, als Systemanbieter weitere Leistungs- und Effizienzpotenziale in mobilen Antrieben zu erschließen. Dabei kann das Unternehmen nicht nur auf ein breites Produktportfolio und umfassende Engineering-Kompetenz zurückgreifen, sondern auch auf das anwendungs-technische Praxis-Know-how eines Fahrzeugherstellers und renommierten Lieferanten für mobile Arbeitsmaschinen.

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